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Glossar K

Begriffe aus der Börsenwelt:

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Hierunter versteht man einen Kaufabschluss an der Börse. Charakteristisch ist die sofortige und kurzfristige Zahlung und Belieferung (spätestens bis zum zweiten Börsentag).
Ein Kauf-Optionsschein (Call) gewährt dem Käufer das Recht, ein bestimmtes Basisgut zu vorher festgelegten Konditionen (Termin, Preis etc.) erwerben zu können. Es besteht keine Verpflichtung, sondern nur ein Wahlrecht. Wird ein solcher Optionsschein nicht ausgeübt, verfällt er wertlos.
Ein aus der technischen Analyse resultierendes Signal, das einen Kauf des untersuchten Wertes empfiehlt.
Begriff aus der technischen Analyse: Bei Kerzencharts wird jede Handelsperiode in Form einer Kerze dargestellt. Man unterscheidet zwischen weißen und schwarzen Kerzen. Die Farbe des Körpers gibt Aufschluss über die Differenz aus Eröffnungs- und Schlusskurs. Liegt der Schluss- über dem Eröffnungskurs, ist die Kerze weiß. Im umgekehrten Fall ist die Kerze schwarz. Striche verbinden den Körper mit dem höchsten und tiefsten Kurs der Handelsperiode. Sie heißen obere beziehungsweise untere Schatten.
An den Terminmärkten stellt ein Kontrakt eine vertraglich vereinbarte Menge für ein Options- oder Futuresgeschäft dar, wobei die gehandelten Kontrakte standardisiert sind. Die standardisierten Komponenten beziehen sich auf die Laufzeit des Kontraktes und die Menge des Basiswertes. Bei Optionskontrakten regeln die Kontraktspezifikationen darüber hinaus den Optionstyp und den Basispreis, zu dem der Basiswert zu liefern beziehungsweise abzunehmen ist. Somit ist sowohl bei Futures als auch bei Optionen die einzige Variable der aktuell zu zahlende Preis für den Kontrakt.
Von Fischer Black und Myron Scholes 1973 entwickeltes Grundmodell zur preislichen Bewertung von Optionen europäischen Stils auf Aktien und Indizes.
KOSPI ist die Abkürzung für Korean Stock Composite Price Index und ist der Leitindex für den koreanischen Aktienmarkt an der Börse in Seoul.
Ein Kupon wird bei der Herausgabe von festverzinslichen Wertpapieren wie zum Beispiel Anleihen festgelegt. Er ist ein Zinsschein, der die vereinbarte Verzinsung des Wertpapiers angibt und zur Zahlung dieser berechtigt.
Das KGV ist die gängigste Kennziffer in der Aktienanalyse. Um das KGV zu berechnen, wird der Aktienkurs durch den Reingewinn pro Aktie dividiert. Als Faustformel für das KGV gilt, dass eine Aktie desto günstiger bewertet ist, je niedriger das KGV ist. Im Angelsächsischen wird das KGV als Price-Earnings-Ratio (PER) bezeichnet.
Siehe Preis-Index.
Kursabschläge erfolgen bei Aktien nach Ausschüttung einer Dividende oder nach dem Verfall eines Bezugsrechts.
Der Kurswert ist der Preis, der für Wertpapiere oder Devisen an der Börse gezahlt wird. Bei Prozentnotierungen ergibt sich der Kurswert aus Nennwert mal Kurs dividiert durch 100.

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