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Glossar L

Begriffe aus der Börsenwelt:

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Wenn ein Anleger Aktien auf Termin verkauft, ohne in Besitz dieser zu sein, tätigt er einen Leerverkauf. Der Investor spekuliert dabei auf fallende Kurse. Tritt dieses Szenario ein, erwirbt er die Aktien bis zum Fälligkeitstermin zu einem niedrigeren Kurs als zum ausgehandelten Verkaufspreis und erzielt so einen Gewinn.
Zinssätze, zu denen Kreditinstitute bei der Zentralbank kurzfristig Geld parken oder sich Liquidität beschaffen können. Die Leitzinsen sind die wichtigsten Instrumentarien der Zentralbank, um die Geld- und Kreditversorgung einer Volkswirtschaft zu regulieren.
Kursbegrenzung bei Börsenaufträgen, zu der im Auftrag eines Kunden an der Börse ge- oder verkauft werden soll. Bei einem Kaufauftrag stellt der Limitkurs den höchsten Kurs dar, zu dem der Anleger bereit ist, das Finanzinstrument zu kaufen. Bei einem Verkaufsauftrag stellt der Limitkurs dagegen den niedrigsten Kurs dar, zu dem der Anleger bereit ist, das Finanzinstrument zu veräußern.
Aus Börsensicht ermöglicht ein liquider Markt einen schnellen und wirkungsvollen Ein- und Ausstieg zum gegenwärtigen Marktkurs. Die Möglichkeit, Positionen schnell einzugehen und aufzulösen, ergibt sich aus der großen Anzahl von Marktteilnehmern mit der Bereitschaft, zu kaufen oder zu verkaufen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bedeutet Liquidität (auch Barreserve genannt) die Fähigkeit eines Unternehmens zur fristgerechten Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen.
Im Terminmarkt bezeichnet eine Long-Position eine bestehende Kauf-Terminposition. Halter solcher Positionen spekulieren auf steigende Kurse und hoffen, bei einer zukünftigen Preissteigerung einen Gewinn zu erzielen. Oftmals werden auch positive Bestandsposition in Aktien oder anderen Anlageinstrumenten als Long-Positionen bezeichnet.

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