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Glossar O

Begriffe aus der Börsenwelt:

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Omega ist eine Kennzahl für Optionsscheine und Optionen. Diese wird berechnet, indem der Hebel und das Delta multipliziert werden. Damit stellt das Omega eine Verfeinerung des Hebels dar, der eine gleich starke absolute Kursveränderung von Optionsschein und Basiswert unterstellt. Im Gegensatz dazu passt sich das Omega durch das Delta an die jeweilige Marktsituation an und zeigt genau an, um welchen Prozentsatz sich der Kurs des Optionsscheins bzw. der Option bei der Kursveränderung des Basiswerts um ein Prozent verändert.
Produktzusatz bei Zertifikaten, die keine Laufzeitbegrenzung besitzen.
Unter einer Option versteht man einen Kontrakt, der dem Käufer das Recht und dem Verkäufer (Stillhalter) die Verpflichtung gibt, bis zum oder am Verfallsdatum der Option zum Basispreis den Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen
Mathematisches Modell zur Berechnung des fairen Preises einer Option. Kann rückwirkend auch zur Berechnung der impliziten Volatilität benutzt werden. Das erste Optionspreismodell wurde 1973 von Fischer Black und Myron Scholes entwickelt
Die Optionsprämie ist der Preis, den der Käufer für das Optionsrecht bezahlt und den der Verkäufer für seine Leistung erhält. Die Höhe der Prämie richtet sich nach der Kurserwartung und der Zeitdauer, für die das Optionsrecht eingeräumt wird.
Das Optionsrecht ist der Wert, der über Optionsscheine und Optionen gehandelt wird. Der Inhaber des Optionsrechts ist der Käufer des Optionsscheins bzw. der Option. Dieser kann die Erfüllung des Optionsrechts vom jeweiligen Verkäufer bis zum bzw. am Laufzeitende verlangen. Dabei teilt sich das Optionsrecht in ein Kauf- (Call) und in ein Verkaufsrecht (Put) auf.
Optionsscheine leiten ihren Wert von einem zugrunde liegenden Basisprodukt ab, besitzen eine begrenzte Laufzeit und weisen eine Hebelwirkung auf. Im Gegensatz zu Optionen und Futures sind Optionsscheine keine Terminkontrakte, sondern verbriefte Rechte, also Wertpapiere.
Im Wertpapier- und Terminhandel ist eine Order die Anweisung an einen Broker, wie viele Stücke von welcher Gattung mit welchem Orderzusatz und an welcher Börse gekauft oder verkauft werden sollen. Die gebräuchlichsten Orderzusätze sind Market-Order und Limit-Order.
OTC (Over the Counter) ist die Bezeichnung für den außerbörslichen und nicht standardisierten Handel von Finanzinstrumenten zwischen zwei Parteien.
Siehe: Aus dem Geld.
Wertpapiere, die in einem bestimmten Betrachtungszeitraum eine bessere Performance (Wertentwicklung) als ihr Vergleichsindex /ihre Benchmark erzielen, wiesen eine Outperformance auf.

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