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Begriffe aus der Börsenwelt:

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Altmodische Bezeichnung für den Ort, an dem der Börsenhandel stattfindet und den nur die zugelassenen Börsenbesucher (Makler, Händler usw.) betreten dürfen. Im Zeitalter der Computerbörsen ist mit Parketthandel das Geschäft gemeint, das in der Börse von Händler zu Händler abgewickelt wird. Sie kaufen und verkaufen auf dem Parkett. Seit der Einführung von Computerhandelssystemen sinkt die Zahl von Börsenplätzen mit Parketthandel stetig.
Die Bezeichnung kommt aus den USA und steht für Aktien mit einem optisch sehr niedrigen Kurs. Oft sind dies hochspekulative Aktien aus dem Nebenwertebereich.
Als Platzierung wird die abschließende Verteilung einer Wertpapier-emission an die interessierten Käufer bezeichnet.
Als Portfolio bezeichnet man im Allgemeinen alle Wertgegenstände, die sich in einem Besitz befinden. Das sind vorrangig Wertpapiere, können aber auch Immobilien oder Grundbesitz sein. Bei Investmentfonds versteht man unter Portfolio die Zusammensetzung eines Depots.
Der Preis-Index wird im Gegensatz zum Performance-Index nicht um Dividenden- bzw. Zinszahlungen bereinigt. Daher spiegelt der Preis-Index die reine Kursentwicklung eines bestimmten Portfolios von Aktien oder Rentenpapieren wider.
Börse, in der der Handel auf einem Parkett nach festen Regeln abläuft. Zum Parketthandel sind als Marktteilnehmer gewöhnlich nur Händler und Makler zugelassen. Die neuen Organisationsformen der Börse – Telefonhandel weniger, aber vor allem die Computerbörse – laufen der Präsenzbörse mehr und mehr den Rang ab.
Börsennotierte Unternehmen oder solche, die an der Börse zugelassen werden wollen, unterstehen einer Publizitätspflicht. Diese umfasst die regelmäßige Bekanntgabe von Informationen über die Geschäftsentwicklung. Der Umfang der geforderten Informationen hängt vom Marksektor ab, in dem die Aktie gehandelt wird.
Siehe Verkaufs-Optionsschein.
Eine exotische Put-Optionsart, bei der ein Put-Optionsschein wertlos verfällt, wenn der zugrunde liegende Basiswert eine bestimmte Schwelle erreicht.
Das Put-/Call-Ratio stellt das Verhältnis der in einem Optionsmarkt gehandelten Puts im Verhältnis zu den gehandelten Calls dar und zeigt die momentane Marktstimmung. Die Stimmung ist als optimistisch einzuschätzen, wenn das Put-/Call-Ratio wesentlich kleiner als eins ist und als pessimistisch, wenn es über eins liegt.

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