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Begriffe aus der Börsenwelt:

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Der S&P 500, auch Standard and Poor‘s 500 genannt, ist neben Dow Jones und Nasdaq das dritte große US-amerikanische Börsenbarometer. Der Index umfasst die 500 größten börsennotierten Unternehmen der USA und spiegelt deren Wertentwicklung wider. Er gilt daher als Indikator für die Entwicklung des gesamten US-amerikanischen Aktienmarktes.
Der letzte Kurs, der am Ende der Börsensitzung für ein Wertpapier ermittelt wird.
Verkaufen von Optionen, welches die Stillhalterschaft bei Optionen nach sich zieht. Der Optionsverkäufer bekommt die Optionsprämie und übernimmt die Verpflichtung, dem Inhaber das Optionsrecht innerhalb der Laufzeit zu gewähren. Dadurch sieht sich der Optionsverkäufer einem begrenzten Verlustrisiko gegenüber.
Am Freitag, dem 25. Oktober 1929, erlebte die Wall Street in New York den bisher größten Kurseinbruch in der Geschichte der Börse. Der Schwarze Freitag markierte das Ende eines langjährigen Konjunkturaufschwungs in den USA.
Shareholder Value ist eine Managementphilosophie, die sich die langfristige Steigerung des Aktienwertes zum Ziel gesetzt hat. Dabei gehen die Unternehmensverantwortlichen davon aus, dass den Kapitalgebern, also den Aktionären, ein Recht auf Wertzuwachs zusteht.
Bei bestehenden, offenen Short-Positionen wird auf fallende Kurse spekuliert. Dies geschieht entweder in Form von Leerverkäufen (siehe: Leerverkauf) oder mit Hilfe von Verkaufsoptionen oder verkauften Futures-Kontrakten.
Abkürzung für Swiss Market Index, dem Leitindex des schweizerischen
Die Bezeichnung „Spot“ bezieht sich auf den Referenzkurs des zugrunde liegenden Basiswerts eines Derivats.
Als Stillhalter wird der Verkäufer einer Option bezeichnet. Die Option beinhaltet das Recht, aber nicht die Pflicht zur Ausübung. Daher muss der Verkäufer bis zum Ende der Laufzeit „stillhalten“, egal ob der Käufer oder ein Dritter, an den dieser die Option weiterveräußert hat, die Erfüllung des Geschäfts verlangt oder nicht.
Überschreitet eine Aktie einen zuvor angegebenen Kurs, wird der Titel durch die Stop-Buy-Order billigst gekauft.
Bei der Stop-Loss-Order (Stop-Loss-Limit) handelt es sich um einen Verkaufsauftrag, der ausgeführt wird, sobald der aktuelle Kurs eines Wertpapiers einen bestimmten Stop-Kurs unterschreitet. Dann wird die Order bestens ausgeführt. Abgerechnet wird zum nächsten Kurs, an dem ein Handel stattfindet. Ziel ist es, Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern.
Als Optionsstrategie stellt ein Straddle den gleichzeitigen Kauf oder Verkauf einer gleichen Anzahl von Call- und Put-Optionen mit gleichem Basiswert, Verfallsdatum und Basispreis dar. Ein Straddle ermöglicht sowohl die Spekulation in einem sehr volatilen Markt, in dem ein starker Ausbruch erwartet wird – der Anleger sich aber nicht über die Richtung der Kursbewegung sicher ist (Long-Straddle) –, als auch in einem sehr ruhigen Markt, in dem eine länger anhaltende Seitwärtsbewegung erwartet wird (Short-Straddle).
Siehe: Basispreis.
Ein Swap ist ein Tausch von Verbindlichkeiten/Forderungen. Man unterscheidet zwischen Zins- und Währungsswaps. Beim reinen Zins-swap geht es um den Austausch von Zinszahlungsverpflichtungen in einer Währung für eine bestimmte Laufzeit. Hauptmerkmal eines Währungs-swaps ist, dass die zu tauschenden Verbindlichkeiten in verschiedenen Währungen begründet sind. Swaps haben sich als Alternativen zu direkten Finanzierungen an den internationalen Finanzmärkten als Quelle für kostengünstiges festverzinsliches Fremdkapital erwiesen.

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